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Computermonitor mit Software

NUM-RDP

NUM-Routinedatenplattform

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Projektbeschreibung

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die NUM-RDP betreibt eine zentrale Plattform für die Zusammenführung und Nutzung von Routinedaten. Sie bildet die technische Grundlage für bestehende und zukünftige Forschungsprojekte, die die Plattform nutzen oder und/oder um neue Softwarekomponenten erweitern wollen. Sie empfängt, speichert und stellt Daten in einem interoperablen, offenen Format bereit. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum FAIR-Datenmanagement. Sie vermeidet auch die Bindung an einen bestimmten Anbieter (“vendor lock-in”). Darüber hinaus ist die routinemäßige Datenaggregation und -bereitstellung auf einer "Fast-Echtzeit"-Basis eine wesentliche Voraussetzung für die Überwachung der öffentlichen Gesundheit. Über ein zentral betriebenes Ticketsystem wird außerdem eine zentrale Anlaufstelle für technische Fragen der Forscher geschaffen. Dieses Ticketsystem wird gemeinschaftlich von allen Infrastrukturanbietern betrieben.

Ziel des Projektes

Im Rahmen der initialen Förderphase wurde bis Dezember 2021 die IT-Infrastruktur "CODEX" aufgebaut, die die schnelle und flexible Bereitstellung sowie Nutzung von COVID-19-Routinedaten (den sogenannten "GECCO"-Datensatz) aller Standorte der deutschen Universitätsmedizin sowohl in föderierten Datennutzungsszenarien (d.h., ohne zentrale Datenzusammenführung) als auch über die dazu entwickelte zentrale Plattform ermöglicht. Diese Plattform soll nun im Rahmen des Projektes als ‘Routinedatenplattform’ (RDP) weiterbetrieben und zusätzlich für Aufgaben jenseits von COVID-19 als Plattform für "Pandemic Preparedness" weiterentwickelt werden. Die NUM-RDP wird dabei verschiedene Mechanismen beinhalten, um pseudonymisierte Daten für unterschiedlichste Arten von Nutzern und Zielgruppen zugänglich zu machen.

Das Projekt ist zudem die technische Grundlage für weitere Forschungsprojekte im NUM (z.B. operative Umsetzung mit den ad hoc Projekten wie NU(M)KRAINE).

Wer ist beteiligt?

Das Projekt wird von der Universität Heidelberg, der Universität Erlangen sowie dem Universitätsklinikum Bonn koordiniert. Weiterhin ist die Koordinierungsstelle des NUM an der Projektkoordination beteiligt.

Laufzeit

01.01.2022 - 30.06.2025

Aufgabe der Charité/ des BIH

Die Charité unterstützt das Projekt insbesondere beim Aufbau der zentralen Forschungsdatenplattform, dem technischen Datenschutz sowie der Informationssicherheit sowie der Datenbereitstellung.

Ansprechpartner an der Charité/ am BIH

  • Prof. Dr. Roland Eils, Gründungsdirektor des BIH Zentrums für Digitale Gesundheit, Berlin Institute of Health (BIH) @ Charité- Center Digital Health, E-Mail
  • Prof. Dr. Fabian Prasser, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Leiter AG Medizininformatik Center of Health Data Sciences, Berlin Institute of Health (BIH) @ Charité, E-Mail

Publikationen mit Charité/BIH (Ko-)Autorenschaft

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    The COVID-19 Data Exchange Platform of the German University Medicine

    Stud Health Technol Inform 2022 May 25; 294:674-678.